Humanistische Psychotherapie
Zentrales Anliegen der Humanistischen Psychotherapie:
• Der Aufbau einer verlässlichen, unterstützenden und innigen Beziehung, in der die in ihrer Entwicklung gehemmte Persönlichkeit sich vom Widerstand gegen beziehungsweise von der Fixierung auf Mangelbedürfnisse lösen kann.
• Und auf allen Stufen der Bedürfnispyramide ihre Bedürfnisse erkennen, Kompetenz zur Befriedigung erarbeiten sowie ihr Potential für ein Leben als selbstbewusste Person entfalten und lernen kann.
• Die Integration von Körper, Seele und Geist
• Die Integration von Empfinden, Fühlen, Wahrnehmen; Erinnern, Denken, Phantasie; Imagination, Intuition, Staunen und situationsgemäßem Handeln;
• Im gegenwärtige Erleben von Hier und Jetzt
• In der Wechselbeziehung zwischen persönlicher Entfaltung und gesellschaftlich verantwortlichem Handeln.
• Eine solche Humanistische Psychotherapie nutzt für die Beseitigung von Symptomen und die Wiederherstellung von Funktionsfähigkeit Erkenntnisse und Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie wie auch anderer verfahren.
• Sie umfasst darüber hinaus ein breites und differenziertes Spektrum von gegenwarts-, körper- und personbezogenen Verfahren, die auf die Entfaltung des menschlichen Potentials ausgerichtet sind.
• Sie ermöglicht den Begleitung bei der Selbstfindung Suchender die Lösung von Blockaden, die Wahrnehmung von Gefühlen sowie den Ausdruck von Emotionen.
• Sie achtet die persönlichen Neigungen auf dem ganzen Spektrum menschlicher Natur, von den materiellen und seelischen Grund- bis zu den höheren Bedürfnissen,
• Die Humnanistische Psychotherapie fördert insbesondere Wahrnehmung und Ausdruck der Einzigartigkeit und Eigenart der Person .
• Sie unterstützt Menschen in ihrem Wunsch nach Selbstverwirklichung sowie in ihrer spirituellen Entwicklung.
In der praktischen therapeutischen Arbeit achtet Humanistische Psychotherapie mehr darauf, wie die Person ihr Potential entfaltet (beziehungsweise hemmt), als auf Anpassung an gelernte persönliche, familiäre oder gesellschaftliche Normen.
Im sicheren und geschützen Raum der therapeutischen Beziehung kann suchende Person
• freundliche Aufmerksamkeit entwickeln gegenüber den Bewegungen der Seele,
• reaktive Abwehrmuster erkennen und überwinden,
• Erinnerungen, Gefühle und Emotionen zulassen,
• sich von der Identifikation mit dem Kind lösen,
• Raum entfalten sowohl für die Erinnerung an die Zeit, in der die Entwicklung einer Abwehrreaktion sinnvoll war
• als auch für ein Erkennen der Sinnwidrigkeit der Übertragung dieser Reaktionen in die Gegenwart,
• Alternativen in Wahrnehmung, Fühlen, Denken und Handeln erkunden
• Kompetenz entwickeln für eine ihrem Wesen gemäße Lebensgestaltung.
Humanistische Psychotherapie kann schließlich übergehen in spirituelle Praxis, in der die Person den Raum des Seins pflegt, zum Beispiel in der Meditation, zum oder durch bewusste Leben in einem lebendig gestalteten Alltag.
